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20.03.2003
 "Die Idee zu salzige-snacks.de"

Erstmal Herzlich Willkommen auf meiner Homepage, bzw. meinem Weblog, dass sich – wie der Name schon sagt - rund um das Thema „Salzige Snacks“ drehen soll. Als Webmaster habe ich mir deshalb den Namen K.Toffel verpasst, da die Kartoffel nun mal der wertvolle Rohstoff für alle von mir so heiß geliebten Snacks ist.

Die Idee zu dieser Seite entwickelte sich stetig. Ob in den Zeitschriften im Wartezimmer einer Praxis, in bestimmten TV-Magazinen oder beim Small-Talk in der Kantine. Überall wird sich groß und breit über das Thema Ernährung ausgelassen. Meistens in Form einer Diskussion über die neueste spektakuläre Diät, die paar Pfunde hier und dort zuviel, oder aber über einen handfesten Lebensmittelskandal: „Mehr davon essen, weniger hiervon trinken, nächste Woche wieder umgekehrt. Rinderwahn hier, Hühnerpest dort, Vorsicht vor Düngemittel in Obst und Gemüse. Hiervon nimmt man ab, das ist gesund, jenes macht dick.“ Jeder trägt mit seinem „gefährlichen Halbwissen“ einen Teil zur allgemeinen Verunsicherung bei und vergisst m. E. dabei etwas Wesentliches: Ab und zu sollten wir mal auf unseren eigenen Körper hören und ihm geben, was er braucht oder wozu er Lust hat. Stattdessen ist es vielleicht dem einen oder anderen auch schon mal passiert, dass er vorm Regal im Supermarkt stand und nicht mehr wusste, was man eigentlich noch kaufen darf. Der neuste Trend ist jetzt wohl „Functional Food“…

Ich sehe es ja ein, dass man sich ausgewogen ernähren und – was viele vergessen – sich ausreichend bewegen muss. In meinen Augen machen wir uns das Leben allerdings häufig selber schwer. Im Kreuzfeuer der Ernährungs-Apostel stehen nämlich auch viele Lebensmittel, die wir seit Jahren konsumieren, ohne dass wir ausgestorben sind. Spätestens wenn man im tiefsten Prüfungsstress steckt, weiß man ein Stück Schokolade zu schätzen. Wie schön ist es doch, an lauen Sommerabenden den Grill anzumachen oder eben mit leckeren Chips auf dem Balkon zu sitzen und ein gutes Buch zu lesen. An der Stelle sollte ich klar stellen, dass ich nicht von morgens bis abends Knabberwerk oder Süßigkeiten in mich hineinstopfe. Ich bin 1,85 und wiege dabei 78 Kilo. Chips sind für mich vielmehr ein Genussmittel. Ich brauche keine Zigarre oder guten alten Whiskey. Ich bin schon zufrieden, wenn ich verschiedene Sorten Chips in meinem Vorratsschrank weiß, die ich für passende Gelegenheiten öffnen kann.

Obwohl (Marken-)Kartoffelchips in Sachen Nährstoffe mit vielen anderen Lebensmitteln mithalten können, stehen sie häufig am Pranger für die wachsenden Gewichtsprobleme in der Bevölkerung. Gerade bei Kindern ist diese Entwicklung ja zu beobachten und deshalb nehme ich dieses Phänomen sehr ernst. Allerdings sind mir Chips, Schokolade & Co. als die alleinigen Sündenböcke nicht ganz tauglich. Ich war als Kind ständig vor der Tür, Fußball-Spielen, Fahrradfahren oder im Wald „Buden bauen“. Auch heute noch erledige ich viele Strecken mit dem Rad oder zu Fuß, steige lieber Treppen, bevor ich in einen Fahrstuhl steige und treibe viel Sport. Ich finde es erschreckend, wenn ich meine Nachbarsfamilie beobachte. Die Kinder werden morgens in die ein Kilometer entfernte Schule mit dem Auto gefahren. Anstelle eines Pausenbrotes gibt es Schokoriegel und auf dem Rückweg wird aus Zeitmangel mal eben das goldene M angefahren. Nachmittags sitzen die beiden dann bei herrlichstem Wetter vor irgendeiner Spielkonsole. Leider ist dieser Tagesablauf kein Einzellfall mehr, und hierin sehe ich mindestens genauso viele Gründe für die Entwicklung zum Übergewicht wie in der Ernährungsfrage.

Denn ab und zu muss man seinem Körper - oder besser seinem Gaumen - auch mal etwas anderes gönnen und bei all dem Alltagsstress einfach mal die Seele baumeln lassen. Ja, man kann durchaus Spaß am Essen haben. Ich weiß, dass viele meine Begeisterung für Kartoffelchips teilen. Um diese Begeisterung mit Spaß zu füttern, habe ich diese Seite ins Leben gerufen und freue mich, bald mit vielen „Gleichgesinnten“, aber auch Chips verneinenden „Ernährungsfanatikern“ zu diskutieren, Tipps auszutauschen und online zu schlemmen. Also: Ab mit Euch ins Forum, und zieht euch dabei eine schöne Tüte ungarisch rein…



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